Tschüss, Grippe!


Erkältungen. Grippe. Magen- und Darminfektionen.
Sie glauben, man kann sich sowieso nicht davor schützen, wenn sie kursieren?
Man kann! Da hilft zum einen ein guter Umgang mit sich selbst.
Unnötigen Stress im Alltag zu vermeiden – einfach gesagt, aber oft nicht getan – ist ein Super-Anti-Erkältungs-Mittel 😉 
Denn Stress schwächt die körpereigenen Abwehrmechanismen.
Natürlich kann man auch aktiv und prophylaktisch etwas FÜR das Immunsystem tun – ausreichend Bewegung und Spaziergänge an der frischen Luft schaffen gute Voraussetzungen.

Außer einem funktionierenden Abwehrsystem gibt es aber auch die ganz einfache mechanische Schranke.
Wie hoch die ist, hängt mit von unserem Verhalten im Alltag ab:

Grippeviren zum Beispiel, auch Influenzaviren genannt, übertragen sich durch Tröpfchen- oder Kontaktinfektion. Nach der Ansteckung fühlt man sich abgeschlagen, es kommt meist zu hohem Fieber und man ist bis zu zehn Tagen außer Gefecht. Neben einer Impfung gibt
es ganz einfache Maßnahmen, um sich vor Ansteckung zu schützen:

Schon mit ganz kleinen Veränderungen – den Schreibtisch abwischen, die Hände waschen und desinfizieren – kann man die Infektionskette unterbrechen.

 

Gewöhnt man sich diese Verhaltensweisen an,
kommt das allen Menschen im jeweiligen Umfeld –
Arbeitskollegen, Freunden, Bekannten und der Familie – zugute. 

Sie wirken quasi ansteckend 😉 

Optimale Handhygiene
Regelmäßiges Händewaschen ist eigentlich selbstverständlich und man glaubt, da nicht viel falsch machen zu können. Tatsächlich lauern auch hier Gefahren: Beim Abtrocknen sollte man Handtücher verwenden. Mit Einweg-Papierhandtüchern entfernt man 70% der Bakterien – ein Gebläsetrockner vermehrt die Bakterienanzahl dagegen sogar!

Richtiges Husten
Husten und Niesen sind Hauptübertragungsweg für Viren. Also bitte in ein Taschentuch oder den Ärmel husten oder niesen!

Körperkontakt vermeiden
Wenn man erkrankt ist oder befürchtet, sich angesteckt zu haben: Kein unnötiger Körperkontakt!

Oberflächen sauber halten
In der Erkältungszeit sollte man besonderes auf die regelmäßige Säuberung solcher Oberflächen achten, die man oft berührt. Gerade von glatten Flächen kann die Übertragung von Erregern bis zu zwei Tage lang stattfinden.

Regelmäßiges Lüften
Drei- bis viermal tägliches Stoßlüften hilft doppelt: Es verringert die Konzentration der Aerosole und die Trockenheit der Raumluft.

Krankheit auskurieren
Wenn es einen trotz alledem mal erwischt: Lange genug auskurieren! Falscher Ehrgeiz geht leicht nach hinten los: Außer der eigenen Gesundheit riskiert man die seines Umfeldes.