Was ist Dein Glück?


Auf der „Suche nach dem Glück“ findet man viele weise Worte.
Einige davon haben wir in der letzten Woche hier geteilt.

Gerade zum Jahreswechsel ist „Glück“ Thema:
Man philosophiert & spekuliert, man gießt Blei, jede Menge Glück verheißende Symbole kursieren: Glückskäfer, Glücksschwein und Glücksklee – alles Glücksbringer.
Kaum ein anderes Wort findet so viele Verkörperungen in vermeintlichen Lieferanten desselben: Glück.

Glücksempfindung wird von Neurowissenschaft & Glücksforschung analysiert, im Leben dreht sich alles – ums Glück! Don‘t worry, …

Über kaum etwas wurde mehr geschrieben, „Streben nach Glück“ ist neben einem Filmtitel teilweise garantiertes Freiheitsrecht demokratischer Staatsphilosophien –
kurzum: Glück betrifft und trifft jeden von uns. Früher oder später. Im besten Fall durch Anwesenheit 😉

Die Frage nach dem Glück stellt sich unsere Redaktion im ersten Blogpost des Jahres. Da gibt es persönliche Gedanken, aber auch Impulse des Teams von Regler Office.
Wir freuen uns auf Kommentare dazu und wünschen
– natürlich – viel Glück in 2020!

 

 

Glücksforschung, Psychologie  und sogar Wirtschaftswissenschaften betreiben umfassende Forschung zum Thema und entwickeln Theorien aufgrund der Ergebnisse. 

Eine dieser Theorien vergleicht das Streben nach Glück mit einer Tretmühle. Man arbeitet die ganze Zeit daran und bleibt doch am selben Platz. Sie geht von einer Art „Set-Point“ des Glücks aus, also von der Tendenz des Menschen, nach einem extremen (guten oder weniger schönem) Lebensereignis relativ schnell zum (im Verlauf des Lebens) relativ stabilen persönlichen Glücks-Level zurückzukehren. 

So versucht man unter anderem zu erklären, warum Reichtum und Wohlstand Menschen nicht in erwarteter Weise glücklich machen, was im umstrittenen Easterlin-Paradox, formuliert wird. 

Es besagt, dass reiche Menschen glücklicher als ärmere sind – wird aber ein Land mit der Zeit reicher, so werden seine Menschen nicht weiter glücklicher.

All diese Untersuchungen und Erklärungsversuche zeugen vom Versuch, der Sache mit dem Glück auf den Grund zu gehen und haben doch im Grunde genommen ein gemeinsames Ziel: Das Glück zu finden.

Aber was ist denn nun Glück?

Per Definition: Gefühl, Empfindung, Zustand (Emotion) Zufall, Schicksalswendung (Ereignis) ………….

Das steht auf den Glücks-Listen unserer Mitarbeiter:

„Glück bedeutet für mich, eine Aufgabe, ein Ziel im Leben zu haben, das mir Freude bereitet und sinnvoll erscheint. Das kann man in einer Arbeit finden, aber auch darin, anderen zu helfen und Gutes zu tun. Auch Familie und Freunde, für die man da sein kann und die umgekehrt jederzeit für mich da sind sind ein Glück – und natürlich die Chance, frei leben zu können!“
Silvia

„Glück ist, mit meiner Kollegin zusammen jeden Morgen arbeiten zu dürfen und die Kunden und das Unternehmen jeden Tag einen Schritt weiterzubringen.“
Uwe

„Ich denke, Glück definiert jeder für sich anders – und irgendwie doch gleich:
– Eine Familie, die mich liebt und unterstützt
– dass ich wahnsinnig tolle Freunde und Menschen in meinem Leben habe, die mir seit Jahren zur Seite stehen
– ein langes und glückliches Leben ist Glück
– die Freiheit, in einer Zeit zu leben, in der ich selbst entscheide, wer und was ich sein will
– reisen zu können, wohin ich will
– arbeiten zu können in einem Unternehmen, in dem ich mich wohlfühle und entfalten kann, mit einem Team, auf das ich mich täglich freue
– Lachen, Liebe & Freude
– Glück ist jeder neue Tag, mit all seinen Eindrücken
Und dennoch sollte man sich nie auf es verlassen oder es als selbstverständlich sehen. Tut man aber etwas dafür, ist dankbar, optimistisch und zielstrebig, wird es im Überfluss zu Dir zurückkommen – davon bin ich überzeugt.
Ich denke, „Glücklich-Sein“ beginnt mit der Grundeinstellung zum Leben, ganz gleich, in welcher Situation man sich befindet.
Es gibt überall genügend Gründe, glücklich zu sein. Man muss nur hinsehen :).“
Jana

„Glück ist etwas, das jeder sucht und gerne hätte. Es entsteht oft durch Aufmerksamkeiten in kleinen Dingen. Auf jeden Fall entscheidet jeder von uns selbst, was Glück für ihn bedeutet. Für mich bedeutet Glück, meine Familie und meine Freunde zu haben, die mich mit all meinen Ecken und Kanten lieben – Menschen zu haben, die mich fühlen lassen, dass ich von Bedeutung bin. Kleine Dinge, die mich glücklich machen: Eine Umarmung, eine freundliche Geste, ein Lächeln – aber auch ein Stück Kuchen oder ein Kaffee mit viel Milchschaum! ;)“
Marion

 

Für mich ist Glück:
Am frühen Morgen auf dem Weg zur Arbeit über den Berg in die aufgehende Sonne zu fahren und über ein verzaubertes Tal zu blicken, rosarot glühender Himmel, kleine Sonneninseln am Himmel, wo sich das unfassbar schöne Licht in Wasserdampf-Wolkenfetzen über der Dillinger Hütte findet/sammelt – man ist von der Schönheit im Moment, in dem man über den Bergkamm (hier ist es eher ein Hügel ;)) hinausfährt und in dem man dieses Schauspiel erlebt, regelrecht ergriffen und möchte das „für immer“ festhalten, fährt rechts ran und macht ein „Bild“ – das Bild aber, das man im besten Fall von jetzt an den ganzen Tag mit sich und in sich trägt, ist nicht das wirklich Wichtige? Das, was einen weiter trägt und beflügelt? Und zum „allgemeinen“ und übergreifenden (im wahrsten Wortsinne) Glücksgefühl beiträgt?

Für mein Glücksgefühl ist es wesentlich, solche Momente zu teilen. Menschen in meinem Umfeld zu haben, mit denen ich Glück oder auch den Kummer über den Mangel daran teilen kann, vervielfacht die Freude daran – und macht scheinbar glücklose Zeiten erträglich.

 

Neben all diesen Antworten bleiben viele Fragen:Ist das vermeintlich kleine nicht bereits ein ganz großes Stück vom Glück?
Die Fähigkeit, das Schöne wahrzunehmen, Begeisterung zu empfinden, ergriffen sein vom Geschenk der Schönheit dieses Augenblicks?
Wie wichtig sind solche Glücksmomente für das grundsätzliche „Glückslevel“?

Ich persönlich glaube, dass man das „große“ und das „kleine“ Glück nicht voneinander trennen kann.
So, wie man sich eben nicht getrennt fühlt, sondern „eins mit allem und allen“, wenn man richtig glücklich ist.

Beste Grüße,
Anne, Redaktion Regler Office