Irlandreise von Jesse Jansen


Wir bei Regler Office bilden qualifizierte Fachkräfte aus. Die Berufsausbildung ist wichtiger Teil der persönlichen und fachlichen Entwicklung. Wir sehen es als unsere Verantwortung, diesen Prozess zu begleiten und zu fördern. Alle Mitarbeiter vom Auszubildenden bis hin zur Führungskraft werden bei uns weitergebildet. Die passende Förderung und Forderung erfährt man bei uns nicht abhängig vom Ausbildungsstand, sondern den eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und dem Willen zur Weiterentwicklung entsprechend.
Zum Programm gehören fachspezifische Schulungen, Seminare, Produktschulungen, eine virtuelle Lernarena mit methodischen und praktischen Schulungen, aber auch so besondere Projekte wie die Teilnahme an einer Weiterbildung im Ausland. 

Hier berichtet unser Auszubildender Jesse Jansen von einer solchen Erfahrung:


HALLO,

ich bin Jesse Jansen, 20 Jahre, und Auszubildender im E-Business im ersten Lehrjahr bei Regler Office.
Mein Unternehmen hat es mir ermöglicht, im Mai 2019 an einem Bildungsprogramm des ADC-College in Irland teilzunehmen. ADC organisiert Praktika in London und Dublin, die den Teilnehmern nützliche Arbeitserfahrungen bieten, sie persönlich wachsen lassen und ihnen helfen, ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Das wird mittlerweile besonders im E-Business immer wichtiger und ist Voraussetzung für viele Anwendungen.

Drei Wochen Irland, meine erste Flugreise und mein erstes Mal am Meer! Von allem, was mich sonst noch beeindruckt hat, berichte ich hier 🙂


THE PROGRAM
Am 12. Mai flog ich gemeinsam mit acht Teilnehmern aus meiner Klasse von Frankfurt nach Dublin. Das Programm begann mit einer Woche Sprachschule am ADC-College in einem Distrikt Dublins zur Auffrischung unserer Englischkenntnisse. Es folgten zwei Wochen Praktikum, dort konnten wir unsere „English skills“ einsetzen und lernen, wie man im Arbeitsleben kommuniziert. Ich landete dabei (völlig spartenfremd ;)) in der Anwaltskanzlei Frank Ward Solicitors in Dublin, wo ich am Empfang arbeitete, Akten las und sortierte, Verhandlungen besuchte und sogar einmal meinen „Supervisor“ Nikita zu einer Gegenüberstellung auf eine Polizeiwache begleitete.

DUBLIN & THE IRISH
Etwa ein Drittel aller Iren wohnt in der Region um Dublin. Die Bevölkerungsdichte im Großraum Dublin führt zu horrenden Mietpreisen, circa 70 % des Lohns geht für die Miete drauf, in den Straßen sieht man viele Obdachlose. Während meines Praktikums in der Kanzlei wurde mir klar, dass die Kriminalität in Dublin richtig hoch ist, es gibt die sogenannte „Gangland-Crime“, Drogenprobleme sind an der Tagesordnung. Einmal mehr begriff ich, in was für einer heilen Welt wir zuhause leben.
Es gibt aber auch Bereiche, in denen wir von den Iren lernen können: Recycling wird großgeschrieben, Mülltrennung geschieht penibel, Plastikstrohhalme sind ein No-Go, das Bewusstsein in diesem Bereich ist viel weiter als bei uns – so etwas erfährt man nur authentisch, wenn man im Land und bei den Leuten ist – so wie wir in unseren Gastfamilien.
Die Mentalität der Menschen erlebten wir dort ausnahmslos positiv, die Iren empfingen uns freundlich und warmherzig, besonders unsere Gastfamilie im Bezirk Dublin 24, die mich und 3 weitere Teilnehmer aufnahm.
Dublin ist eine unfassbar schöne und lebhafte Stadt. Ich fühlte mich von Anfang an wohl, die Menschen halfen sofort, wenn sie bemerkten, dass man etwas suchte oder den richtigen Weg nicht fand.
Wir genossen die Atmosphäre Dublins, bewunderten die Straßenkünstler in der Grafton Street und die Segelschiffe am Hafen und liefen durch den Phoenix Park, den größten Stadtpark Europas (übrigens doppelt so groß wie der Central Park in New York!). Abends saßen wir bei einem Guiness und Livemusik in einem der vielen Pubs, wo wir immer mit jungen Iren ins Gespräch kamen – mein Tipp: Geht dorthin, wo es gerade ein Angebot gibt, ansonsten kann es teuer werden, da lohnt es sich auch mal, zur Happy Hour den Pub zu wechseln 😉
Beeindruckend war auch unser Besuch im Guiness Storehouse, einer der Hauptattraktionen Dublins und definitiv den Eintrittspreis wert.

TRIPS
An den Wochenenden hatten wir Zeit, das Land zu erkunden. Wir reisten nach Malahide, einem kleinen Badeort nordöstlich von Dublin und nach Howth, das auf einer Halbinsel östlich Dublins liegt und mit seinem Hafen ein schönes Ausflugsziel ist.
Etwas weiter waren wir dann nach Galway an der Westküste der Insel unterwegs. Die Stadt ist bekannt für ihre tolle Kunstszene und zahlreiche Festivals und Veranstaltungen, die dauernde Partyatmosphäre macht die Stadt zu etwas ganz Besonderem.
Das Schönste bei diesen Ausflügen war, das Meer zu sehen – auch wenn das Wetter „typisch irisch“ und definitiv kein Badewetter war.

SUMMARY
Während meiner drei Wochen in Irland habe ich unglaublich viel gesehen, gelernt und erlebt, musste mich in unbekannten Situationen in fremder Sprache bewähren, konnte Kultur und Menschen kennenlernen und habe mich währenddessen immer selbstverständlicher in einem neuen Umfeld bewegt. Ich bin voller Eindrücke und Impulse, selbstbewusst und motiviert zurückgekehrt – eine fantastische Zeit, die ich nicht vergessen werde. Dankeschön dafür!

 

 

Jesse Jansen, Beckingen, Juni 2019